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Druckverfahren

Um Ihr Logo auf einem Werbemittel drucken oder gravieren zu können, benötigen wir von Ihnen das Logo als EPS-Vektorgrafik (Encapsulated Postscript).

Manche Farben werden oftmals erst durch zweimaligen Druck erreicht, etwa helle, leuchtende Farben auf dunklen Artikeln. Hier muss weiß vorgedruckt werden. In diesen Fällen verdoppelt sich der Druckpreis.
Bei dunkelfarbene Textilien lassen Sie sich vor Auftragserteilung von uns beraten. Meistens wird, je nach Druckmotiv oder Farbe, ein Transferdruck zu einem besseren Druckergebnis führen.

Druckfarben: Nicht alle Artikel können aus technischen Gründen mehrfarbig bedruckt werden. Vor Ihrer Auftragserteilung bitten wir deshalb um Rücksprache. Druckfarben auf Werbeartikeln brauchen etwa 2 Wochen zum optimalen Durchhärten. Ein Abriebtest darf deshalb erst danach vorgenommen werde. Evtl. Farbabweichungen sind materialbedingt.

Druckpositionierung und Größe: Erfolgen hierzu keine speziellen Angaben für die Werbeanbringung, so wählen unsere Spezialisten die optimale Gestaltung und Farbe passend zum Artikel.

 

Allgemeine Informationen zum Druck

Besonderheit verwendeter Druckfarben

Grundsätzlich sollten bei mehrfarbigen Aufträgen die zur Verwendung kommenden Farben als Volltonfarben angelegt sein und nicht in CMYK. Verwenden Sie den CMYK-Farbraum bitte nur für Offset-Aufträge bzw. für max. vierfarbige Siebdruck-Aufträge. Bitte beachten Sie, dass RGB, indizierte Farben und Lab keine druckfähigen Farbräume sind.

Besonderheit Lasergravur

Wir arbeiten mit einer Gravur-Software, die nur Vektordaten verarbeiten kann. Farbige Vorlagen können nicht verwendet werden und müssen umgewandelt werden. Es gibt einige Problemfälle, die Sie bei der Anfertigung von Gravur-Daten beachten sollten. Linien müssen in Flächen umgewandelt werden. Die Flächen sehen mit ihrer Form und Abmaß später genauso aus wie die zuvor verwendeten Linien. Bei umgewandeltem Text verhält es sich genauso. Text wird in Pfade konvertiert und es entstehen Flächen. Flächen dürfen sich nicht überlagern.

Grafikservice

Sofern Ihre Vorlage nicht den vorher genannten Bedingungen entsprechen, aber eine Überarbeitung ermöglichen, kann dies durch Grafikleistung erfolgen. Diese werden entsprechend des erforderlichen Aufwandes berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen Bitmaps und Vektorgrafiken?

Computergrafiken lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Bitmaps und Vektorgrafiken. Eine Photoshop-Datei kann zudem sowohl Bitmap- als auch Vektordaten enthalten.

Bitmaps

Bitmaps werden auch als Rasterbilder bezeichnet. Bei Bitmaps wird für die Darstellung von Bildern ein Farbraster (aus sogenannten Pixeln) verwendet. Ein Logo in einem Bitmap besteht z. B. aus einem Mosaik von Pixeln an dieser Position. Bitmaps sind das gängigste elektronische Medium für Halbtonbilder wie z. B. Fotos oder digitale Gemälde, da sie Schattierungen und Farben in feinen Abstufungen wiedergeben können. Bitmaps sind auflösungsabhängig, d. h. sie enthalten eine feste Zahl an Pixeln. Beim Skalieren auf dem Bildschirm oder Ausdrucken mit einer zu niedrigen Auflösung können daher Details verloren gehen oder Unebenheiten auftreten. Je höher die Auflösung desto genauer ist das Ergebnis.

Vektorgrafiken

Vektorgrafiken bestehen aus Linien und Kurven, die durch mathematische Objekte, so genannte Vektoren, definiert werden. Verschiebungen, Größen- oder Farbänderungen führen nicht zu Einbußen bei der Bildqualität. Vektorgrafiken sind auflösungsunabhängig, d. h. Detailtreue und Bildschärfe bleiben auch beim Skalieren und Drucken mit einer anderen Auflösung erhalten. Sie eignen sich daher insbesondere für Grafiken, in denen Linien auch bei unterschiedlichen Größen gestochen scharf sein müssen (z. B. Logos).

 

Druckverfahren

Tampondruck

Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren.
Im Druckvorgang wird die zuvor ausgewaschene Stahl- bzw. Kunststoffdruckplatte mit Farbe überfüllt. Ein Rakelmesser streicht die überschüssige Farbe von der Oberfläche der Platte ab. Die restliche Druckfarbe verbleibt in den Vertiefungen. Ein weich elastischer Tampon aus Silikonkautschuk überträgt die Farbe aus den Vertiefungen der Druckplatte auf den Artikel. Über die Elastizität kann der Tampon der Art und Form des zu bedruckenden Gegenstandes angepasst werden. Mit dem Tampondruck lassen sich feinste Schriften und Bilder auf Artikel wie Feuerzeuge, Kugelschreiber etc. drucken.

Siebdruck

Der Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe mit einem wischerähnlichen Werkzeug (Rakel) durch ein feinmaschiges textiles Gewebe hindurch auf das zu bedruckende Material gedruckt wird (Durchdruckverfahren). An denjenigen Stellen des Gewebes, wo dem Bildmotiv entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden. Der Farbauftrag ist intensiver und somit deckender als beim Tampondruck und ist besonders gut für Artikel mit planer Oberfläche oder zylindrischer Form (=Runddruck). Der Rundruck erfolgt auf einer speziellen Runddruckmaschine, die eine nahezu randlose Bedruckung von Keramik-Tassen ermöglicht. Im Anschluss wird der Druck bei 140 Grad Celsius ca. 20 Minuten im Umluftofen getrocknet, wodurch eine Spülmaschineneignung erzeugt wird.

Transferdruck

Darunter versteht man das Aufbringen und Übertragen vorgefertigter Druckvorlagen auf Textilien. Die Farbmotive werden meistens auf ein spezielles Trägerpapier seitenverkehrt aufgedruckt. Dabei sind der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt, da man beim Bogen-Siebdruck sehr genau drucken kann. Der letzte Druckvorgang ist das Aufbringen eines transparenten Thermoklebstoffes. Bei der Übertragung des Druckmotivs (unter Druck und Hitze) auf das Textil, löst sich der Klebstoff an und verklebt das Motiv mit der Stoffoberfläche. Nach Entfernen des Trägerpapiers ist das Druckbild wieder seitenrichtig auf dem Textil aufgebracht. Solche Drucke sind auf Baumwollstoffen bis 60° waschecht. Das Verfahren wird hauptsächlich für Caps, Nylon- und Polyesterartikel und sonstigen Textilien verwendet.

Lasergravur

Die Lasergravur empfiehlt sich besonders für hochwertige Metallartikel. Sie erfolgt absolut „berührungsfrei“ und ermöglicht eine Darstellung feinster Linien und Schriftzüge in absoluter Perfektion. Ein über zwei Drehspiegel gesteuerter Laserstrahl wird mit höchster Geschwindigkeit an die gewünschten Stellen des Gegenstandes gebracht. Nach einer Art Brennglasprinzip wird durch die Einstellung verschiedener Parameter (Abstand, Zeit, Energie, etc.) die eigentliche Oberfläche des Artikels „abgelöst“ und somit das darunter befindliche „Grundmaterial“ sichtbar gemacht. Daher kann die Gravur je nach Materialbeschaffenheit und Legierung „farblich“ unterschiedlich ausfallen. Es besteht auch die Möglichkeit, bestimmte Kunststoffartikel zu lasern.

Ätzung

Die Ätztechnik lässt sich nur auf nicht-beschichtetem Metall anwenden. Dabei wird Ätzflüssigkeit über einen getränkten Filzstreifen durch eine Siebschablone gedrückt. Berührt die Ätzflüssigkeit das Metall, erzeugt ein gesteuerter Schwachstrom eine elektrolytische Ätzung auf der Oberfläche des Gegenstandes. Dadurch erhält man eine dauerhafte Werbeanbringung, die hauptsächlich auf metallischen, vernickelten, verchromten und nitrierten Materialien ausgeführt werden kann. Während bei der Lasergravur das Ergebnis der Lesbarkeit stark vom Grundmaterial bzw. der Legierung abhängig ist, erzeugt man bei der Ätzung ein davon unabhängiges, gräuliches Schriftbild. Ideal z.B. Metallkugelschreiber, Messer, Metallbecher.

Prägung

Folienprägung ist ein Prägedruck der im Hochdruckverfahren auf Werbegeschenken erfolgt. Dabei wird ein Stempel, unter Druck durch Farbfolie in das zu beprägende Material gedrückt. Wird ohne Farbfolie geprägt, ist es eine Blindprägung, die gerne auf Artikeln aus Leder oder Kunststoff ausgeführt wird.

Stick

Eine der exklusivsten Formen der Textilveredelung. Von dem gewünschten Stickmuster wird zunächst eine mehrfach größere technische Zeichnung angefertigt, die sogenannte Schablone. Die zu bestickenden Teile werden bei der Produktion in Einzelrahmen genau an der Stelle eingespannt, an der die Stickerei erfolgen soll. Gleichzeitig wird zur Stabilisierung des Stickgrundes ein Vlies oder eine Folie mit eingespannt, so dass später das Muster eine exakte Ausführung aufweist.

Offsetdruck

Der Offsetdruck ist das gängige Druckverfahren, wenn es um fotorealistische Wiedergabe, Schnelligkeit und hohe Auflagen geht. Dabei wird die Druckfarbe von der Druckplatte über einen Gummizylinder auf das Papier übertragen. Während die Übertragung der Druckfarbe im Hochdruck, im Tiefdruck und auch im Siebdruck direkt auf die Oberfläche des Bedruckstoffs erfolgt, stellt der Offsetdruck ein indirektes Flachdruckverfahren dar. Indirekt, da die Übertragung der Druckfarbe auf die Oberfläche via Zwischenträger auf das Papier erfolgt. Offsetdruck ist ein Druckverfahren, welches finanziell meist erst in höheren Auflagen kostengünstiger wird als Digitaldruckverfahren.

Digitaldruck

Der Digitaldruck ist aus Kostengründen ideal für kleinere und mittlere Auflagen und hat sich inzwischen als echte Alternative zum Offset-Druck entwickelt. Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren benötigt der Digitaldruck keine zeitaufwendige Einricht-, bzw. Rüstzeit. Es kann ohne den Umweg über Film und Druckplatte gedruckt werden – digitale Daten vorausgesetzt. Die Farbe wird mit Hilfe eines Lasers aufgetragen. Dabei erzeugt eine Lichtquelle, entweder ein Laser oder LEDs auf einer Fotoleitertrommel, auch OPC (Organic-Photo-Conductor-)Trommel genannt, ein Ladungsprofil. Auf dieser virtuellen Druckform lagert sich der Toner an. Der je nach System flüssige oder feste Toner wird direkt oder indirekt auf das vorbeigeführte Papier übertragen und anschließend durch Hitze und/oder Druck fixiert. Die Grundlage für den Tonertransfer bildet die definierte Polarität zwischen Toner und Papier bzw. Zwischenträger.

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